Bahnsteig 8
(De Angelo, Mafali/De Angelo)
Vers 1:
Ich steh' am Bahnsteig Nummer 8
Hast es mir nicht leicht gemacht
Ich geh fort, wohin, weiß
ich nicht genau
Verbrenn' die Brücken hinter
mir
Was gescheh'n ist, ist gescheh'n
Was mal geht, das kommt nie wieder
Wir sind Sklaven der Vergangenheit
Dachte, ich sei stark
Jetzt spür' ich, wie schwach
ich bin
Wie klein und wie allein auf dieser
Welt
Vers 2:
Du gingst einfach ohne Abschied
Hast nichtmal Tschüß
gesagt
Das Schicksal ist gekommen
Und hat nicht danach gefragt, ob
du es willst
Geh' mir aus dem Sinn, du bist unerreichbar
Doch so tief noch in mir drin
Vers 3:
Für immer war mein Traum
Für immer gibt es nicht
Für immer wollt' ich bei dir
sein
Jemand sagt, daß man sich
wiedersieht
Daß es nach dem Tod ein neues
Leben gibt
Wehe, wenn er lügt, wehe, wenn
er lügt
Ich will dich zurück, ich brauch'
dich hier
Denn du gehörst zu mir
Vers 4:
Ein Leben kommt, ein Leben geht
Ich red's mir ein und mach mir Mut
Das ändert nicht viel, doch
es tut meiner Seele gut
Hilf mir dabei, geh' mir aus dem
Sinn
Du bist doch so endlos weit von
mit
Und doch bist du noch hier
Vers 5:
Mit jeder Stunde, die vergeht
Verblaßt das Bild von dir
und mir
Und jeder Tag verwischt ein Stück
uns'rer Zeit
Laß mich los, geh' mir aus
dem Sinn
Sonst kann ich nicht, sonst weiß
ich nicht
Wie ich weiterleben soll
Vers 6:
Mein Zug rollt in den Bahnhof ein
Man sagt, die Zeit heilt Wunden
(Americanino/Hanseatic)
aus dem Album "De Angelo"
(1991)